Die Vermittlung von Hunden

 

                                                                                                                            

 

Eine gelungene Hundevermittlung ist nur möglich, wenn auch die an einer Hundevermittlung interessierten Menschen ihren Teil dazu beitragen. Hier erfahren Sie, wie eine Vermittlung regelmäßig vonstatten geht bzw. auch, was sich bereits während der Tierheimbetreuung der Hunde tut.

Untersuchung und Impfung
Erwachsene Hunde werden unverzüglich nach der Ankunft durch unserem Tierheimtierarzt gründlich untersucht, entwurmt und, soweit dies z.B. bei einem Abgabetier nicht per gültigem Impfpass nachgewiesen wurde, gegen Tollwut, Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose geimpft.

Dies sind auch die Impfungen, die ein verantwortungsvoller Hundehalter regelmäßig, d.h. in der Regel jedes Jahr, seinem Hund verabreichen lässt.

Bei Hundewelpen wird im Alter von 8 - 10 Wochen erst einmal nur gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose angeimpft.

Hier müssen die Nachimpfungen, die bei Welpen der neue Besitzer bei seinem Tierarzt durchführen lassen muss, im Alter von 12 und von 16 Wochen erfolgen. Diese Teilung der Impfung ist erforderlich, um das noch nicht komplett entwickelte Immunsystem eines Welpen nicht zu sehr zu strapazieren!

Eine Vermittlung von Welpen kann im Alter von 9 - 10 Wochen erfolgen, wenn sich in Folge der Animpfung keine Impfreaktion gezeigt hat, die auf eine evtl. Erkrankung schließen lässt.

Der gültige Impfpass wird dem neuen Hundehalter bei der Vermittlung natürlich ausgehändigt.

Der erste Kontakt
Den ehrenamtlichen Hundeausführerinnen und -ausführern ist es zu verdanken, dass die Hunde jeden Tag mindestens einen Gassigang bekommen!

Diese geben uns noch viele wichtige Hinweise auf das Verhalten eines Hundes draußen (z.B. wenn andere Spaziergänger - mit oder ohne Hund - entgegenkommen). Diese Informationen werden - neben den Einschätzungen des Personals - im Rahmen der Vermittlung weitergegeben.

Wir empfehlen, vor der endgültigen Vermittlung mit dem zukünftigen neuen Familienmitglied mehrmals spazieren zu gehen.

Die Aufnahme eines Hundes in den Haushalt ist sowohl für die Menschen, als auch, in besonderem Maße, für das Tier eine sehr große Umstellung!

Der Hund muss sich an seine neuen Leute und seine neue Umgebung gewöhnen. Evtl. leben auch Kinder oder andere Tiere im Haushalt. Wichtig hierbei ist auch, dass möglichst alle Familienmitglieder mit ins Tierheim kommen; dies auch um evtl. „Berührungsängste“ im Vorhinein abbauen zu können!

Sollten Sie schon einen Hund haben, bringen Sie auch diesen mit. Die Tiere können sich dann auf neutralem Terrain kennenlernen. Wir stehen Ihnen gerne bei der ersten Kontaktaufnahme zur Seite. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihr Tier geimpft sein muss- bringen Sie daher bitte den Impfausweis mit.

Stellen Sie auch ruhig Ihre Fragen, Sie werden sehen, wir sind gerne bereit, Ihnen so weit es nur geht, zu helfen, damit die Vermittlung auf Dauer hält!

Wissenswertes
Wir empfehlen Ihnen nach der Vermittlung auch den Besuch einer Hundeschule. Dort lernt nicht nur Ihr Hund z.B. die Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Fuß“, „Steh“ und vieles andere, auch Sie erhalten viele gute Ratschläge, die für das Verständnis zwischen Mensch und Hund absolut wichtig sind und Ihnen helfen können „brenzlige Situationen“ zu vermeiden bzw. zu meistern.

In unserem Tierheim werden alle Hunde vor der Vermittlung mit einem Mikrochip versehen, der an der linken Halsseite, unter die Haut, eingesetzt wird. Dieser Mikrochip enthält eine Registriernummer, die einem sog. „Haustierregister“, mit Angabe der Adresse des neuen Besitzers mitgeteilt wird. Diese Nummer kann mittels eines speziellen Lesegerätes sichtbar gemacht werden, so dass im Notfall der Besitzer schnell ermittelt werden kann.

Es wäre schön, wenn die neuen Hundehalter sich der Verantwortung, die sie bei einem Hund für durchaus bis zu 15 Jahre und mehr auf sich nehmen, bewusst sind.

Ca. 6 - 9 Monate nach der Vermittlung, kommen Mitglieder unseres Vereins auf einen kurzen Besuch zu Ihnen, um zu sehen, wie es dem von uns vermittelten Hund in seinem neuen Zuhause geht.

Wir freuen uns auch ....
....über nette Post mit Bild von unseren Ehemaligen. Oder besuchen Sie uns einfach. Wir möchten gerne wissen, dass es unseren vermittelten Tieren gut geht.

Hinweis:
Die Stadt Neuwied unterstützt die Vermittlung von Hunden aus dem ‚Tierheim Ludwigshof‘ in Neuwied-Segendorf durch die 50%ige Ermäßigung der Hundesteuer
in den ersten zwei Jahren.

Bis bald im „Ludwigshof“!


Vielleicht regt das gute Beispiel der Stadt Neuwied zur Nachahmung an!