CRIS
 

 

Sehr geehrte Frau Bertgen,

heute komme ich endlich einmal dazu, mich bei Ihnen zu melden - die ersten Wochen waren doch recht turbulent!

 Cris hat sich wider Erwarten sehr schnell sehr gut eingelebt, wir hatten es uns schlimmer vorgestellt.

- Das mit dem "kalten Wasser" war auf jeden Fall die richtige Entscheidung!

 Natürlich gibt es immer wieder sehr stressige Momente, besonders beim Gassi gehen, denn unsere Bonner Straße ist sehr belebt und befahren.

Da wir ja bald umziehen, habe ich einen Arzt in der Nähe der neuen Wohnung gewählt, aber der Weg dorthin ist natürlich jetzt recht weit und geht mitten durch die Stadt. Da bekommt sie Panik und "Zitter-Attacken".

 Mit den Katzen wird es täglich besser, gelegentlich wird noch geknurrt und gefaucht, aber wir lassen sie in Ruhe auf einander zu gehen.

Wenn wir die Wohnung verlassen, trennen wir sie aber zur Sicherheit noch.

 Greta hat Narrenfreiheit bei dem Hund - sie darf alles mit dem Tier machen, Cris liebt sie und möchte eigentlich den ganzen Tag mit ihr verbringen. Das ist jetzt schon ein ganz tolles Team.

 Probleme hat sie mit Männern (interessanterweise nicht mit Kindern oder Frauen) in den Wohnung, gerade ist mein großer Sohn zu Besuch, den knurrt sie jedes Mal aufs Neue an, wenn er ihr zu Nahe kommt, lässt sich aber bereitwillig von ihm streicheln und kraulen.

 Das Halsband habe ich jetzt erst durch ein neues ersetzt, wir haben zur Sicherheit auch noch ein "K9" gekauft, da sie teilweise noch sehr zieht beim Gassi gehen.

  Liebe Grüße nun erst mal aus Hennef

 Lydia Siebels