TOMMY & TOBY
 
 


Hallo,

 

wir sind jetzt schon ein halbes Jahr in unserer neuen Familie und möchten Euch über unser neues Leben berichten.

Die Autofahrt in unser neues zu Hause war alles andere als schön, dieses Geschaukel hörte gar nicht mehr auf, so dass wir schließlich unsere letzte Mahlzeit auf der Rückbank verteilt haben. Und dann haben sie und auch noch so komische Gurte angezogen und da so eine Leine drangehängt.

Der arme Tommy war völlig fertig und verängstigt. Und dann noch mal Auto fahren. Hmm, ein bisschen Futter war doch beim ersten Mal noch drin geblieben.

Aber die Strapazen haben sich gelohnt: Wir haben gleich den Garten

erkundet: da  haben wir viel Platz um uns in die Sonne zu legen, Spaziergänger anzubellen, und Kaninchenfernsehen zu schauen. Und eine süße Nachbarin, die Schwester von unserem Vorgänger, die öfter mal zum Spielen rüberkommt.

 

Nach ein paar Wochen kamen Frauchen und die Kinder mit einer Kiste nach Hause und stellten sie uns vor die Nase. Da drin war so ein grau getigertes Tier, so groß wie wir. Wir wussten nicht so recht, was wir damit anfangen sollten. Er schon. Als Knut aus der Kiste raus durfte, hat er uns erstmal jedem eine Ohrfeige verpasst. OK, der ist mit Vorsicht zu genießen. Mit den anderen Katzen in der Umgebung springt er aber genauso um.  Außerdem versucht er immer, unser Futter zu fressen.

Aber eigentlich ist er ein ganz lieber. Und man kann von ihm auch lernen. Z.B., dass man nicht nur auf der Sitzfläche, sonderen auch auf der Lehne vom Sofa laufen kann, und von da auf die Fensterbank. Und er kommt an leckere Sachen dran, die Frauchen vor uns versteckt. Manchmal gibt er uns was ab. Aber am schönsten ist es, wenn wir abends alle drei zusammen auf dem Sofa liegen, am besten zusammen mit den Kindern.

 

An die Leine haben wir uns schnell gewöhnt, wenn wir die brav anziehen, dürfen wir das Grundstück verlassen und im Wald rumschnüffeln. Meistens fahren wir dafür auch wieder mit dem Auto, damit wir uns dran gewöhnen, heißt es, in so einer komischen Kiste, damit wir nicht wieder auf die Sitze kotzen. Naja, eigentlich ganz gemütlich. Hier ist Tommy übrigens ausnahmsweise mal der mutigere, wenn Toby merkt, dass wir Auto fahren sollen, läuft er erstmal so weit wie möglich weg.  Manchmal fahren wir ein bisschen weiter weg und gehen ganz lange spazieren, bis wir richtig müde sind.

 

Neulich sind wir sogar gaaanz weit gefahren: zu zwei Leuten, die sie Oma und Opa nennen. Da durften wir nicht alleine in den Garten, schade. Aber dafür sind sie ganze 3 Mal am Tag mit uns spazieren gegangen, das fanden wir toll. Und dann sind wir mit Oma und Opa an einen Ort gefahren an dem es ganz viel Sand und ganz viel Wasser gab. Die Kinder fanden es lustig, da drin zu planschen, aber Toby war das Ganze nicht geheuer. Er ist lieber am Rand geblieben. Die Wellen fand Tommy auch nicht so schön, aber die flachen Pfützen und der Matsch waren klasse. Nur das Bad am Abend fanden wir beide dann nicht mehr so toll.

 

So genug gequasselt, im Anhang findet Ihr ein paar Bilder von uns, damit Ihr seht, dass es uns gut geht.

 

Viele liebe Grüße,

Tommy und Toby